Informationen

Das Erstgespräch

Am Anfang der Therapieplanung steht ein Erstgespräch, bei dem der Patient sein Anliegen schildern kann. Falls eine Indikation für eine Psychotherapie vorliegt, werden weitere Vorgespräche durchgeführt. Maximal sind je nach Therapieform fünf bis acht Gespräche möglich.

» Mehr...

In diesen Sitzungen wird die Problematik genauer erfasst und die Patient/in lernt die persönliche Arbeitsweise der Psychotherapeutin kennen. Dies ist wichtig um entscheiden zu können, ob Sie die Therapie bei dieser Therapeutin machen möchten.

Die Praxis kann ohne Überweisung direkt mit der Versichertenkarte der Krankenkasse aufgesucht werden. Als Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sind wir für alle Kassen zugelassen, sodass eine ärztliche Anordnung oder Überweisung für das Erstgespräch nicht notwendig ist.

Bei Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen erfolgt die Abrechnung über die Versichertenkarte.

Bei Privatpatienten erfolgt eine Privatliquidation, die sich nach der Gebührenordnung für Ärzte richtet.

» Weniger...

Wartezeit

Leider können aufgrund mangelnder Kapazitäten Wartezeiten auf freie Therapieplätze entstehen. Diese variieren aktuell je nach Therapieform zwischen zwei und acht Monaten.

Kostenübernahme

Wir behandeln Patienten aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen, wobei die Kostenerstattung abhängig von der Versicherungsart unterschiedlich ist.

» Mehr...

Gesetzliche Krankenkassen

Die 1999 verabschiedeten Therapierichtlinien sehen vor, dass Kurzzeittherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychoanalyse und auch die analytische Psychotherapie gesetzliche Leistungen der Krankenkasse sind, sofern eine Indikation dafür besteht.

Die Kosten für die therapeutischen Leistungen werden von den Krankenkassen übernommen, die Abrechnung erfolgt für die ersten fünf Sitzungen über die Versichertenkarte.

Falls darüberhinaus eine Psychotherapie eingeleitet wird, stellt der Versicherte einen entsprechenden Antrag bei der Krankenkasse. Für diesen Antrag schreiben wir einen anonymisierten Bericht an einen neutralen Gutachter. Bei Befürwortung durch den Gutachter erhält der Patient eine Zusage der Kostenübernahme durch seine Krankenkasse, eine Zuzahlung ist für den Patienten nicht vorgesehen.

Falls die beantragte Stundenzahl nicht ausreicht, gibt es die Möglichkeit, Verlängerungsanträge zu stellen.

Privatpatienten

Bei Privatversicherten ist die Möglichkeit einer Bewilligung für eine Psychotherapie unterschiedlich geregelt.

Teilweise gibt es pauschale Stundenzahlungen, die ohne weiteren Antrag von den Krankenkassen erstattet werden, häufig 20 bis 30 Sitzungen. Bei größeren Stundenkontingenten bedeutet dies, dass die Kosten selbst getragen werden müssen.

Manche Privatkrankenkassen sehen, ähnlich wie die gesetzlichen Krankenkassen, vor, dass zunächst eine Prüfung des Antrags erfolgt und dann über die beantragte Stundenzahl entschieden wird.

Die Abrechnung der Psychotherapie richtet sich nach der Gebührenordnung der Ärzte.

Beihilfe

Bei Versicherten, die beihilfeberechtigt sind, gilt die Beihilfeverordnung für Psychotherapie, die eine Kostenübernahme für tiefenpsychologisch fundierte als auch psychoanalytische Therapie vorsieht.

Auch hier muss vorab ein entsprechender Antrag gestellt werden.

Die private Krankenversicherung des Beihilfeberechtigten schließt sich dann dem Bescheid der Beihilfestelle an. Die Abrechnung für Beihilfeberechtigte richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten, die seit dem 1.6.2000 in Kraft getreten ist.

» Weniger...

Ausfallregelung

Da die Zeit für eine Sitzung nur an jeweils eine/n Patienten/in vergeben werden kann, entsteht ein Honorarausfall, wenn die Sitzung nicht wahrgenommen wird, da in diesem Fall keine Abrechnung mit den Krankenkassen möglich ist. Die ausgefallene Sitzung müssen wir Ihnen privat in Rechnung stellen, wenn Sie nicht rechtzeitig abgesagt haben. Rechtzeitig heißt für uns mindestens 72 Stunden vor der Sitzung.

Qualitätssicherung

Wie alle von der Kassenärztlichen Vereinigung zugelassenen Psychologischen Psychotherapeuten unterliegen wir der Verpflichtung zur regelmäßigen fachlichen, theoretischen wie praktischen Fortbildung. Dies geschieht in Form von Supervision, Qualitätszirkeln und Kongressen.

» Mehr...

Der Psychoanalytiker hat aufbauend auf dem Studium der Psychologie oder Medizin eine mindestens 6jährige berufsbegleitende Weiterbildung absolviert. Dies beinhaltet einen Praxisteil mit umfassenden Supervisionen und eine mehrjährige Lehranalyse, in der der Analytiker seine eigene Persönlichkeit kennen lernt und weiterentwickelt.

» Weniger...

Schweigepflicht

Wir unterliegen wie unsere ärztlichen Kollegen der gesetzlichen Schweigepflicht.